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Nach Ablauf der Frist darf Bauherr weitere Nachbesserungen ablehnen

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BGH, Urteil vom 27.02.2003 - VII ZR 338/01

Nach dem fruchtlosen Ablauf der dem Auftragnehmer zur Nachbesserung oder
Nacherfüllung gesetzten Frist ist der Auftraggeber nicht verpflichtet, das Angebot des
Auftragnehmers zur Mängelbeseitigung anzunehmen.

In einer Grundsatzentscheidung zum Gewährleistungsrecht hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Rechte der Bauherren gestärkt und die Frage beantwortet, wie lange sie Nachbesserungsversuche der Unternehmen und Handwerker hinnehmen müssen, ehe sie beispielsweise Schadensersatz verlangen dürfen. Der BGH entschied jetzt, dass der Auftraggeber nach dem fruchtlosen Ablauf einer zur Nachbesserung oder Vertragserfüllung gesetzten Frist nicht verpflichtet ist, weitere Nachbesserungsmaßnahmen zuzulassen

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Baurechtsurteile.de Beitrag 99
 
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